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Beim Wiesn-Umzug sind nicht nur die Menschen, sondern auch die Tiere prächtig gekleidet.
© Simon 45 / PIXELIO
Warum Menschen die Regionalität so wichtig ist!

Die Menschen feiern ihre Heimat mit einem der größten Trachtenumzüge der Welt

 

Am Samstag den 21. Oktober 2013 wurde plangemäß die 180. Wiesn eröffnet. Dabei ging die erste frisch gezapfte Maß wie traditionell üblich, an den bayerischen Ministerpräsidenten Horst Seehofer. Mit ihm stieß Oberbürgermeister Ude auf eine friedliche Wiesn an. Mit erwarteten 6 Millionen Besuchern bis zum 6. Oktober ist das Münchner Oktoberfest das größte Volksfest der Welt.

 

Natürlich ließ es sich die regiowelt-Redaktion nicht nehmen, die prächtigen Umzüge zur Wiesn auf dem Fernseher zu verfolgen. Rund 9.000 Trachtler, Fahnenschwinger, Schützen und Musikanten zogen quer durch München zum Oktoberfest. Tausende Schaulustiger säumten die Straßen als bei Kaiserwetter sich die Blaskapellen, Spielmannszüge, Brauereigespanne und Prachtkutschen sich ihrem Ziel näherten. Die Trachtler in ihren farbenprächtigen, traditionellen, historischen Gewändern präsentierten vielfältiges Brauchtum. Sie kamen nicht nur aus vielen Teilen Deutschlands, sondern auch aus Österreich, Polen, Italien, Griechenland, Türkei, Tschechien und der Schweiz. Oft dauert es Stunden, bis gerade Frauen ihre komplizierten Frisuren gerichtet und ihre traditionellen Gewänder angelegt haben. Laut Berichterstattung des Bayerischen Rundfunks wiegen einige Röcke bis zu 20 Kilogramm.

 

Der Wiesn Umzug hat eine fast 200jährige Tradition – und er zeigt wie stolz die Menschen auf ihre Heimat und ihr Handwerk sind. Mit dabei war natürlich auch der Schmied von Kochel, der bei der Besetzung Bayerns durch Truppen der Habsburger den Bayernaufstand mit angeführt haben soll – und natürlich die Gottesmutter Maria – die als Patrona Bavariae – Patronin Bayerns verehrt wird.



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